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Rückgewinnung für Tankstellen

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M2 MT

M2-GRUNDBETRIEB

Die vollautomatische VRU M2 umfasst zwei Kohlebetten, eine Vakuumpumpe für die Regenerierung, eine Gruppe aus acht Umschaltventilen, einen Temperaturschalter und einen optionalen wassergekühlten Wärmetauscher.

Die überschüssigen, im Zapfsäulenbereich oder in den Erdtanks erzeugten Dämpfe werden über das Dampfsteigrohr zur Kohlenstoff-Druckwechselanlage geleitet. Die Kohlebetten arbeiten in Druckwechselzyklen von 15 Minuten. Während ein Bett angeschlossen ist und die zugeleiteten Dämpfe behandelt, wird das andere durch die Pumpe gereinigt (im Vakuum regeneriert).

Die Dämpfe durchströmen das angeschlossene Kohlebett, das die in 15 Minuten erzeugte maximale Dampfladung aufnimmt. Das Bett hält die flüchtigen organischen Verbindungen auf dem Kohlenstoff zurück und gibt über die Entlüftung saubere Luft ab.

Die Vakuumpumpe des Betts, das gerade regeneriert wird und nicht angeschlossen ist, desorbiert die zuvor eingefangenen Kohlenwasserstoffdämpfe und leitet die gesättigten flüchtigen organischen Verbindungen direkt in die Erdtanks, in denen das Benzin gelagert wird. Die örtlichen Gegebenheiten wie die Größe der Lagertanks, die Umgebungstemperatur und die Dampfspannung des gelagerten Produkts erfordern manchmal den Einsatz eines wassergekühlten Wärmetauschers.

Sobald die gesättigten Dämpfe in das flüssige Benzin abgeleitet wurden, werden sie rasch vom Benzin absorbiert. Je nach Temperatur und Dampfspannung des gelagerten Benzins kann die Absorption eventuell nicht zu 100 % erfolgen. Die restlichen Dämpfe werden aus dem Tank geleitet , vermischen sich wieder mit den Dämpfen aus dem Zapfsäulenbereich und durchlaufen erneut den oben beschriebenen Prozess.

Unser Prozess ermöglicht es, dass die Tankstellentanks immer unter leichtem Unterdruck stehen. Dadurch werden mögliche diffuse Emissionen aus dem Tank vermieden, was kein anderes System heute bieten kann.

MT-GRUNDBETRIEB

Die Anlage MT gewinnt die Dämpfe nur während der Befüllung der Erdtanks der Tankstelle mit Benzin zurück. Der Betrieb der Anlage MT erfordert die Installation einer VRU M2.

Sobald der Lastwagen mit dem Entladen beginnt, entstehen Dämpfe, die über die Rücklaufleitung aus dem Lagertank in die Anlage MT gedrückt und so rückgewonnen werden.

Ein einzelnes Kohlenstoffbett, das für die maximale Ladung an Dämpfen während des Entladens des Lastwagen konzipiert ist, nimmt die erzeugten Dämpfe auf. Während der Dampf das Kohlenstoffbett durchströmt, wird saubere Luft in die Atmosphäre abgegeben.

Sobald der Lastwagen entladen ist, wird die Anlage MT auf den Regenerationsbetrieb gestellt. Die Vakuumpumpe desorbiert die eingefangenen Kohlenwasserstoffdämpfe und entlädt die gesättigten flüchtigen organischen Verbindungen direkt in den Erdtank, den auch die M2 verwendet.

Die Dämpfe, die in das flüssige Benzin geleitet werden, können schnell vom Benzin absorbiert werden. Wie zuvor beschrieben, könnte die Absorption nicht zu 100 % erfolgt. Zurückbleibende Dämpfe werden daher aus dem Lagertank geleitet, vermischen sich wieder mit den Dämpfen aus dem Zapfsäulenbereich und durchlaufen den oben beschriebenen Zyklus der VRU M2.

Die Vakuumregenerierung der Anlage MT erfordert eine gewisse Zeit, während der die Tankstelle keine weiteren Ladungen annehmen kann, außerdem muss die VRU M2 in Betrieb sein. Während der Regenerierung der Anlage MT kann das Betanken im Zapfsäulenbereich ununterbrochen fortgesetzt werden.